Wasser
Ohne Wasser gäbe es kein Leben auf diesem Planeten, denn jede Art von Dasein ist von diesem Stoff abhängig und es gilt zwischenzeitlich als erwiesen, dass das Leben aus dem Wasser gekommen ist. Aber nur etwa 3 % unseres gesamten Wassers werden als Trinkwasser genutzt und die restlichen Prozente erfüllen andere, wichtige Aufgaben. Wasser gehört zu den Selbstverständlichkeiten, welche die Natur zu bieten hat, existiert nach Meinung Vieler im unendlichen Überfluss und dementsprechend wird recht sorglos damit umgegangen. In Wirklichkeit aber verfügen wir nur über begrenzte Ressourcen, die durch Verschmutzung und Vergeudung immer kleiner und damit kostbarer werden. Es gibt schon die berechtigte Sorge kommender Wasserkriege.
Dabei ist Wasser auf den ersten Blick ein ganz simpler Stoff, der nicht als Element bezeichnet werden darf, da er eine Verbindung aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom ist. Allerdings bemerkt man auf den zweiten Blick Eigenschaften, die das Wasser so einmalig machen. Es besitzt zum Beispiel drei Aggregatzustände, nämlich flüssig, fest und gasförmig und es ist verblüffend, alle drei Zustände können von den Menschen nutzbringend eingesetzt werden. Außerdem hat Wasser eine Ausdehnungsanomalie, das heißt, senkt man die Temperatur ab, so zieht sich das Wasser wie jeder andere Stoff zusammen, beginnt sich aber bei 4°C wieder auszudehnen.
Wasser kann auf vielfältigste Art genutzt werden. Es ist ein ausgezeichnetes Transportmedium, denn nirgendwo lassen sich gigantische Gewichte dermaßen leicht transportieren wie auf dem Wasser. Es verdünnt unser Blut und transportiert in den Körpern von Lebewesen Nährstoffe zu den einzelnen Körperteilen und wird als Medikamentenautobahn im Menschen genutzt. Mit Wasser wird Energie erzeugt, Fahrzeuge in Bewegung gesetzt und das Eis dient zum Vergnügen oder an den Polkappen als Trinkwasserreservoir. Auch zum Zähne putzen mit einer Elektrischen Zahnbürste kann man Wasser benutzen. Also ein Universalstoff, den es gilt, zu bewahren und zu schützen, nicht nur für uns, sondern für unsere Nachkommen, denn wir haben uns den Planeten von unseren Enkeln und Urenkeln nur geborgt …
