Bindnegros

Landwirtschaft

 

 

Landwirtschaft ist die erste wirtschaftliche Form überhaupt. Denn sie wurde bereits von den Menschen der Frühzeit betrieben. Diese wurden um das Jahr 10.000 vor Christus sesshaft nachdem die letzte Eiszeit vorbei war. Zuvor hatten sie als Wanderer gelebt und hatten lediglich von dem gelebt, was gesammelt und gejagt wurde. Doch die Sesshaftigkeit brachte auch die Möglichkeit zum gezielten Anbau von Feldfrüchten sowie der Zucht von Tieren. Beides entstand erstmals in Mesopotamien und dem Nahen Osten. Schafe und Schweine waren die ersten Nutztiere. Der Anbau von Früchten erfolgte meist durch Getreide wie Hirse und Urformen des Weizens.



Jahrhundertelang bis in die heutige Zeit ernährt die Landwirtschaft nun schon den Menschen. Diese Tatsache wird sich wohl auch nie ändern - wobei es immer Veränderungen in der Landwirtschaft gab und geben wird.



Ursprünglich waren die Menschen sehr abhängig von Sonne und Regen. Im alten Ägypten wurde die Nilflut herbei gesehnt, da sie den fruchtbaren Schlamm hinterließ, welcher für die Landwirtschaft unerlässlich war.


Im Mittelalter wurde durch die Dreifelder-Wirtschaft erstmals ein Schritt in die Richtung getan, Anbauflächen besser auszunutzen. Diese waren durch jahrelange Monokulturen sehr schnell ausgelaugt - eine Tatsache, die heute leider auch wieder in einigen Ländern sehr verbreitet ist. Durch Wechselwirtschaft wurde dem Abhilfe geschaffen.



Durch die Erfindung des Mineraldüngers ging Anfang des 19. Jahrhunderts noch einmal eine Revolution durch die Landwirtschaft. Und auch der Einsatz von Maschinen machte seit dieser Zeit vieles einfacher. Es waren nicht mehr nur Pferde, welche die harte Arbeit verrichten mussten.


Heute ist die Landwirtschaft oftmals eine Industrie. Doch es finden sich vermehrt Bio-Bauernhöfe, die idealistisch ihr Prinzip voranbringen und die Landwirtschaft facettenreich machen.